Die teilnehmenden Gemeinden und Interessierte finden in diesem Menü einen Service des Fachgebietes Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste/Hannover, der mit Vorträgen, Filmen und Musikangeboten, Materialien für Unterricht und Gemeinde, die Ausstellungen ergänzen möchte.
Die Materialien sind bei uns abrufbar oder zum Teil über andere Anbieter zu beziehen.
Wir unterstützen Sie gerne.
Ganz aktuell empfehlen wir für Ihre Filmarbeit vor Ort:
"The Cemetery Club".
Israel 2006, 35 mm/digital, Farbe 90 Min., hebr. und pol. mit dt. Untertiteln.
Wenden Sie sich wg. Verleih und weiterer Konditionen direkt an den Ventura Verleih Berlin.
Mehr zum Film erfahren Sie: hier
(Copyright: Ventura Film)
An dieser Stelle laden wir Sie herzlich zu unserer Filmgesprächsreihe Lichtblicke ein, in der demnächst auch "The Cemetery Club" gezeigt wird.
Kontakt:
Team. Kunst & Kultur
Vorträge.
Jerusalem in Geschichte und Religion
- „Jerusalem in biblischer Perspektive“
- „Zur Bedeutung Jerusalems in Judentum“
- „Nächstes Jahr in Jerusalem – zum Pessa-Fest“
- „Zur Bedeutung Jerusalems im Islam“
- „Zur Bedeutung Jerusalems in Judentum, Christentum und Islam“
- „Der Tempel der Gelehrten: ein Bau aus Worten – Rektionen im Judentum auf den zerstörten Tempel“
- „Dein Leib ist der Tempel – Reaktionen im Christentum auf den zerstörten Tempel“
- „Projektionen – Was sagen Tempelmodelle und Tempelbilder“?
- „Zionssehnsucht und politische Befreiungsbewegungen“
- Die politische Auseinandersetzung um Jerusalem
- Im Dialog mit zeitgenössischer Kunst
Prosa und Lyrik
- Amos Oz: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis, Frankfurt 2004.
- Jehuda Amichai: Jerusalem-Gedichte, Zürich 2000.
- Hilla und Max Moshe Jacoby: „Nächstes Jahr in Jerusalem“, Stuttgart, 1995 (Bildband).
- Efrat Gal-Ed: „Das Buch der jüdischen Jahresfeste“, Frankfurt, 2001.
- Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V.: "Judentum verstehen", Reihe Sympathiemagazin, Nr. 38
- Ursula Rudnick (Hg.): „Blickwechsel: Christen und Juden – Juden und Christen“. Eine Ausstellung in Niedersachsen, Essen, 2000.
- Ursula Rudnick: „Aber wie kommt es in jedes Dorf und Jedes Haus“? Religionsdidaktische Erwägungen zum Thema Judentum in der evangelischen Bildungsarbeit, Hannover 2005.
- Ursula Rudnick: „Auf dem langen Weg zum Haus des Nachbarn“. Positionen der evangelischen Kirche im christlich-jüdischen Gespräch seit 1945 und ihre Verortung in der Theologie, Hannover, 2004.
- Klara Butting/Gerard Minnaard (Hg.): „Hiob“. Mit Beiträgen aus Judentum Christentum Islam Literatur Kunst, Wittingen 2003
- Hartmut R. Berlinicke: „Annäherungen“. Bilder zum Judentum mit Gedichten von Heinz Kattner und nachgetragenen Bildlegenden von Peter Fricke, Bramsche 1990
- Gernot Jonas (Hg.): Jerusalem zwischen Traum und Wirklichkeit. Ein Lernprojekt für Christinnen und Christen über das Judentum, zusammengestellt von Yehuda Aschkenasy u.a., Wittingen, 2006.
- Jürg Liechti-Möri, Brigitte Messerschmidt/ Gerard Minnaard (Hg.): Die Menora mit Kindern entdecken. Ein Arbeitsbuch für Kirche, Schule und Familie, Wittingen, 2004
- Karin Ardey: Judentum. Wurzeln des christlichen Glaubens, in: Religion. Unterrichtsmaterialien Sek.I Jahrgangsstufe 5/6, Heft 1/2003 Aachen 2003
- Othmar Berg: Jerusalem – Stadt Gottes, in: Religion. Unterrichtsmaterialien Sek.I Jahrgangsstufe 9/10, Heft 9/2001 Aachen 2001
- Waltraud Hagemann/Elke Hirsch: Leben mit der Zukunft im Rücken. Juden und Christen erinnern sich. Primarstufe und Sekundarstufe I , Düsseldorf 2002
- Albrecht Lohrbächer/Helmut Ruppel/Ingrid Schmidt (Hg.): Was Christen vom Judentum lernen können, Stuttgart, 2006
- Michael Landgraf: Schalom Martin. Eine Begegnung mit dem Judentum, Wiesbaden, 2006
- Roland Rosenstock: Frag doch mal die Maus - Fragen zu Gott, der Welt und den großen Religionen, München 2006
- Ursula Rudnick/Michael Wermke: Geborgen unter Gottes Flügel. Ein Lese- und Studienbuch zum Pessachfest, zu Schabbat, Synagoge und Gottesdienst, Loccum, 1998
Jerusalem
Regie: Bille August
FSK: ab 12
Schweden, 1996
166 min.
FSK: ab 12 J.
Filmverleih: Ev. Medienverleih, Hannover.
Der Film, der auf dem gleichnamigen, umfangreichen Roman von Selma Lagerlöf basiert, erzählt die große Liebesgeschichte um die Tochter eines Dorfschullehrers und einen jungen Bauern. Als ein fremder Prediger die Bewohner des schwedischen Dorfes auffordert, ihm ins Gelobte Land, nach Jerusalem, zu folgen, zieht die junge Frau mit. Sie setzt ihre Liebe zugunsten eines neuen Lebens in einer christlichen Gemeinschaft aufs Spiel.
Zurückhaltend in der Behandlung der religiösen Aspekte, funktioniert der Film dennoch als eine Geschichte von Glaube und Religion, die daran erinnert, dass ein christliches Leben überall möglich und sinnvoll ist.
(Text nach: www.filmevona-z.de, Bildquelle:german.imdb.com)
Vergiss Baghdad
Regie: Samir
Schweiz/Deutschland 2002
112 min
FSK:-
Verleih (nur Kino): Kool Filmdistribution Ludwig Amman & Michael Isele
DVD-Erwerb: eliane@dschointventschr.ch
Der Dokumentarfilm porträtiert die Geschichten von vier hochintellektuellen jüdischen Persönlichkeiten, die im Irak aufgewachsen sind und heute in Israel leben. Sie erzählen von ihren Kindheits- und Jugenderfahrungen am Tigris, ihrem politischen Engagement, den engen Verflechtungen mit der arabischen Sprache und Kultur, ihrer Flucht vor dem terroristischen Regime und dem Leben in der neuen Heimat. Ihr Schicksal steht stellvertretend für ein um Entfremdung und Identitätsbildung ringendes Leben in der komplizierten Welt des Nahen Ostens.
(Text nach: rpi-loccum.de, Bildquelle: www.forgetbaghdad.com)
Kadosh
Regie: Amos Gitai
Israel 1999
116 min
FSK: 12
Verleih: Pegasos
„Kadosh" heißt auf Deutsch heilig, und zu Beginn führt Amos Gitai in das Schlafzimmer von Meir und Rivka, die seit zehn Jahren miteinander verheiratet sind. Minutenlang verweilt die Kamera bei Meir, der sich für das Morgengebet fertig macht und seinem Gott jeden Morgen dafür dankt, nicht als Frau geboren worden zu sein. Meir wird vom Rabbi dazu gedrängt, seine Frau Rivka zu verlassen, weil sie ihm noch immer keinen Sohn geboren hat. Doch Meir liebt seine Frau über alles.
Amos Gitai konzentriert sich auf diesen menschlichen Konflikt, zeigt ausführlich den Alltag der Orthodoxen ohne Radio, Fernsehen, Autos und andere weltliche Vergnügungsmittel. So spielt "Kadosh" hauptsächlich in Innenräumen einer abgeschotteten Welt, die sich in einer schier unerträglichen Arroganz für die einzig wahre Welt hält.
"Kadosh" ist eine ruhige, erstaunlich verständnisvolle Anklage gegen den Stillstand in der israelischen Gesellschaft, und den immer wichtiger werdenden Einfluss der Orthodoxen auf die Tagespolitik. Entstanden in der Ära Netanjahu bezieht Amos Gitai eindeutig Partei, verzichtet jedoch auf jegliche Form der Polemik.
(Text nach: http://www.kino.de/, Bildquelle: www.amosgitai.com)
News from Home
Regie: Amos Gitai
Israel, Belgien, Frankreich
97min DVD-Erwerb: www.amosgitai.com (ab Mitte 2007)
FSK:-
Verleih (nur Kino): Mec Film
Es handelt sich um den dritten Teil einer Trilogie über ein Haus in Jerusalem, das die israelische Regierung 1948 von den ehemaligen palästinensischen Eignern an jüdische Einwanderer übergeben hat. Gitai untersucht in seinem Dokumentarfilm die Beziehungen zwischen den Einwohnern des Hauses, Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Israelis und Palästinensern. In News from Home lässt er sich weder mit den Palästinensern noch mit den Israelis auf eine politische Diskussion ein, und so betrachteten beide Seiten den Filmemacher als "Verbündeten, dem sie ihre Sicht der Dinge berichten können.
(Text nach: www.angelaufen.de, Bildquelle: www.amosgitai.com)
Weitere Filme des Regisseurs aus der House-Trilogie:
„Bait“, (House), IL,1980, Doku, OmU, 51 Min.
„A House in Jerusalem“, IL/FR, 1998, Doku, OmU, 90 Min.
Der andere Krieg (Milchama)
Regie: Nadav Gal
16 Min.
Kurzfilm, Israel 2003,
FSK:-
Verleih: -
DVD-Erwerb: Sam Spiegel Film & School Jerusalem;
E-Mail: noa@jsfs.co.it oder dana@jsfs.co.it
Der Film spielt in Jerusalem während der Intifada: Das Schuljahr nähert sich dem Ende und Nuni hat die Ehre, im lang erwarteten Theaterstück den König David zu spielen. Doch tief drinnen würde Nuni lieber die Prinzessin spielen. Auf beeindruckende Weise wird Nuni an der Mauer des geteilten Jerusalem zum stillen Helden.
Der 1975 geborene Israeli Nadal Gav studierte von 1999 bis 2003 an der Sam Spiegel Filmschule in Jerusalem. „Der andere Krieg“ wurde bereits auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und mit diversen Preisen ausgezeichnet. Der Film wurde am 13. Oktober 2004 auf arte als Original mit deutschen Untertitel ausgestrahlt.
(Text nach: www.arte.tv, Bildquelle: www.pinkapple.ch)
Königreich der Himmel (Kingdom of Heaven)
Regie: Ridley Scott
USA, 2005
145min
FSK: ab 12
FIlmverleih: Katholische Medienzentrale Köln; Videma.
Balian hat Frau und Kind verloren und darüber beinahe auch seinen Glauben. Der Religions-Krieg, der im fernen Heiligen Land brennt, scheint ihm weit entfernt. Dennoch wird Balian in die Ereignisse dieses immensen Dramas hineingezogen...
Am Ende setzt er all seinen Mut und seine Fähigkeiten ein, um die Heilige Stadt Jerusalem in aussichtsloser Lage zu verteidigen.
Auch wenn Scott keinen wirklich fesselnden roten Faden in seiner Geschichte findet, ist „Königreich der Himmel“ nicht zuletzt wegen der handwerklichen Brillanz seines Regisseurs sehenswert.
(Text nach: www.filmspiegel.de, Bildquelle: www.germanimdb.com)
Medien
- Micha Brumlik, Martin Stöhr/Gerard Minnaard (Hg.): „Die Menora. Ein Gang durch die Geschichte Israels“. Medienpaket (Buch, Folien, Dias, CD-ROM), Knesebeck 1999
- Rolf Wertz, „Bastelvorlagen Religion“. Wüstenheiligtum. Jerusalemer Tempel. Frühchristliche Hauskirche. Evangelische Kirche. Katholische Kirche. Orthodoxe Kirche. Synagoge. Moschee, Stuttgart 2004
- „Die Jerusalem-Box“. Sie enthält Texte und etwas für den KU/RU, sowie die Arbeit mit Erwachsenen. Sie kann gegen eine Schutzgebühr von 12,90 € inkl. Versandkosten erworben werden.
Musik und Tanz
Das Streichquartett um die Musikerinnen Katharina Pfänder und Lisa Stepf, setzt sich in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Künstlern mit Schnittstellen zwischen den Künsten auseinander.
Das interdisziplinäre Projekt SehnsuchtsOrt-SehnsuchtsZeit steht in engem Bezug zu der Ausstellung „Next Year in Jerusalem“ mit Werken des Künstlers Joseph Semah. Das Thema der Ausstellung SehnsuchtsOrt wird darin um die Komponente SehnsuchtsZeit ergänzt und an der Schnittstelle zwischen Musik und Tanz untersucht. Für das Projekt arbeitet das Streichquartett mit der Tänzerin Regina Poulheim zusammen. Dabei entstehen bewegte Konzerte’.
Es besteht die Möglichkeit, das Quartet PLUS 1 für ca. 500,-€ über uns zu buchen.
- frejlechs - Klezmer
Klezmer ist ursprünglich die traditionelle instrumentale Hochzeits- und Festmusik der jiddisch sprechenden Juden Osteuropas. Klezmer wurde hauptsächlich während des 18. und 19. Jahrhunderts in Teilen des damaligen Polen und Russland, später auch von jüdischen Emigranten in Amerika gespielt. Diese Musik vereint ethnische und musikalische Einflüsse verschiedener Art. Neben liturgischen Melodien finden sich Tanzrhythmen und Elemente der Folklore Europas sowie Einflüsse europäischer und amerikanischer Popularmusik.
frejlechs versteht die Beschäftigung mit Klezmer als produktive Auseinandersetzung mit jiddischer Musik und jüdischem Leben sowie als Begegnung mit einer Kultur, die auch mit deutscher Geschichte verbunden ist. frejlechs spielt Klezmer in der Vielfalt seiner stilistischen Erscheinungen zwischen jiddischer Folklore und Einflüssen der Weltmusik.
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