Dialoge auf dem Aschermittwoch 2011/Kunstmuseum Wolfsburg. ©: Chr. Weisker

















  • Der "Aschermittwoch der Künste" in der Landeskirche Hannovers:
Der Aschermittwoch der Künste erweist sich als landeskirchlicher Kunstempfang nun bereits im vierzehnten Jahr nach 1998, als ausgezeichnete Dialog- und Begegnungsmöglichkeit zwischen Interessierten und Engagierten im Bereich Kirche, Kunst und Kultur.
Einladende sind das Landeskirchenamt, und die Hanns-Lilje-Stiftung als evangelische Kulturstiftung der hannoverschen Landeskirche .
Das Konzept und die Realisation erfolgt durch das Haus kirchlicher Dienste mit seinem Arbeitsfeld: Kunst und Kultur.

Dieser landeskirchliche Empfang (Konzeptgebende Stichworte: Dank, Dialog, Perspektiven und Begegnung) für Kunst- und Kulturschaffende fand von 1998 - 2005 jeweils in Hannover statt.
Um auch in der Fläche der Landeskirche Hannovers präsent zu sein, ging es 2006 erstmals nach Osnabrück in die Marienkirche. Weitere Orte folgten ...

2007 fand der 9. Aschermittwoch der Künste in der Markuskirche Hannover statt.
2008 fand der X. Aschermittwoch der Künste in Lüneburg (St. Johanniskirche und im SCALA Programmkino) statt.
2009 fand der 11. Aschermittwoch der Künste in Kooperation mit - und in den Räumen des Kunstvereins Hannover statt
2010 fand der 12. Aschermittwoch der Künste in der St. Martinskirche in Nienburg/Weser statt.
2011 fand der 13. Aschermittwoch der Künste in Kooperation und im Kunstmuseum Wolfsburg statt.

  • Der "Aschermittwoch der Künste" in der evangelischen Tradition. Die "Idee" in der hannoverschen Landeskirche:
Seit 1998 gibt es in der Landeskirche Hannovers den „Aschermittwoch der Künste“.
Die Bezeichnung will verdeutlichen, dass an die katholische Tradition des „Aschermittwochs der Künstler“ angeknüpft, jedoch zugleich Raum für die eigene protestantische Färbung gegeben wird.
In der Landeskirche Hannovers „Aschermittwoch der Künste“ genannt, wird dieser nicht mit einer festen liturgischen Form begangen. Im Mittelpunkt steht hier der Dialog von Kirche und Kunst.
Jeder „Aschermittwoch der Künste“ steht unter einem eigenen Thema, das durch Dialoge mit einem Künstler bzw. mit einer künstlerischen Sparte pointiert wird.
So wird ein „Raum der Begegnung“ geschaffen werden, in dem die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede von Kirche und Künsten in Bezug auf Deutung und Darstellung der Wirklichkeit sichtbar werden.
Eingeladen zum „Aschermittwoch der Künste“ wird vom Landeskirchenamt der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und von der Hanns-Lilje-Stiftung, Hannover.

  • Der Aschermittwoch der Künstler in der katholischen Tradition:
„Der Aschermittwoch der Künstler“ ist eine von dem Katholiken Paul Claudel nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris begründete Veranstaltung der Begegnung von Kirche und Kunst, die jährlich am Aschermittwoch in über 100 Städten stattfindet. Dem ersten Künstleraschermittwoch Claudels war zu diesem Termin schon früher ein Treffen französischer Künstler zu einer religiösen Besinnung vorangegangen, welches im Jahre 1914 von dem französischen Karikaturisten und Theatermaler Adolphe Willette, einem Freund von Henri de Toulouse-Lautrec, einberufen wurde. Nach dem Tode Willettes 1926 wurde noch im gleichen Jahr in der Pariser Künstlerkirche Saint Germain l'Auyerrois eine Messe für alle verstorbenen Künstler gefeiert.
Kardinal Josef Frings griff die Idee 1950 in Köln auf. Kurz danach wurde der Aschermittwoch erstmals in München gefeiert. Weltweit findet der Aschermittwoch der Künstler heute in über 100 Städten statt.
In einer zuweilen auch ökumenisch gefeierten Liturgie beginnen die Künstler mit ihren Bischöfen und Künstlerseelsorgern die 40-tägige Fastenzeit und lassen sich ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen. Anschließend findet zumeist eine künstlerische Akademie statt. Mancherorts wird aus diesem Anlass auch für notleidende Künstler gesammelt.“ (Wikipedia)




Begegnungen auf dem Aschermittwoch 2011/Kunstmuseum Wolfsburg. ©: Chr. Weisker
Seit vierzehn Jahren Jahren ermöglicht der Aschermittwoch der Künste einen Raum der Begegnung zu schaffen, einen Moment der Begegnung, um Interesse zu wecken für den Dialog und diesen exemplarisch an einem Thema zu vertiefen sowie das Engagement auf kirchlicher wie kulturvermittelnder und Künstlerseite zu würdigen. Sie bildet so einen kontinuierlichen Begegnungsort und -punkt für die landeskirchliche Kulturarbeit

Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers - Archivstr. 3 - 30169 Hannover