Gemeindebrief

Reformation und Bild. Das Themenjahr in der Landeskirche

„Welche Bilder findet der Glaube heute und wie wird diese Botschaft durch Medien, Bild und Sprache vermittelt“?

Statue Dr. Martin Luthers vor der Marktkirche in Hannover. © HkD

 

 

Im Rahmen der Lutherdekade hin auf das Reformationsjubiläum in 2017 schlägt die Evangelische Kirche in Deutschland für jedes Jahr ein Thema vor, das einen wichtigen Aspekt der Reformation mit Wirkungen für die Gegenwart beleuchtet.

 

2015 wird dies „Reformation, Bibel und Bild“ sein. Anlässlich des 500. Geburtstages des Malers Lucas Cranach d. J. kommt die Kunst der Reformationszeit in den Blick. Die Reformation war zugleich eine Medien- und Bilderrevolution. Eine neue Wort- und Bildsprache entstand.

Die Evangelich-lutherische Landeskirche Hannovers hat sich bewusst entschieden, den Fokus auf „Reformation und Bild“ zu legen.
Die Bibel ist und bleibt Grundlage jedes reformatorischen Denkens und Handelns. Mit der spannungsvollen Verbindung von „Reformation und Bild“ werden religiös, kulturell wie gesellschaftlich heutige Sichtweisen
hinterfragt und herausgefordert.

Im Bilde sein - Praxisimpulse

© HkD

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Die vorliegende Arbeitshilfe stellt konkret und praxisorientiert unterschiedliche Möglichkeiten zur Beschäftigung mit dem Thema „Reformation und Bild“ vor.

Wir hoffen, mit diesen Praxisimpulsen Ihr Interesse zu wecken und Ihnen Anregungen zu geben für die Arbeit in der Gemeinde und Ihrer Kirche.
 
Zeitgleich wächst diese  Internetseite zum Themenjahr. Viel Freude beim Lesen und Entdecken.

 

Reformation und Bild 2015:

Der Vizepräsident im Skriptorium des HkD

Aus einem Infobrief des Geistlichen Vizepräsidenten Arend de Vries vom 30. September 2014:
" ... Indem eine neue Wort- und Bildsprache entstand, war die Reformation auch eine Medien- und Bilderrevolution. Bilder hatten für Martin Luther eine bestimmte Funktion: sie können und sollen die Glaubensbotschaft unterstützen und veranschaulichen ... Zugleich ist aber auch das Misstrauen gegenüber der Macht von Bildern ein reformatorisches Erbe. Mit der spannungsvollen Verbindung von „Reformation und Bild“ werden darüber hinaus religiöse, kulturelle und gesellschaftlich gängige Sichtweisen hinterfragt und herausgefordert. ..."