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© HAWK. Der Bildausschnitt zeigt eine Arbeit des Studierenden Norman Steiner/Grafikdesign mit dem Titel „Perfekt“.

ReFORMation - Designobjekte zum Lutherdekadenjahr "Reformation und Bild"

© HAWK. Entwurf: Marcel Kreipe und Martin Grobecker. Logo des Designprojektes.

 

 

ReFORMation ist ein gemeinsames Wanderausstellungs-Projekt von:

  • Der Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim/Holzminden/Göttingen
  • Der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers/Arbeitsfeld Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste

Was bedeutet Reformation damals und heute?

Statue Dr. Martin Luthers vor der Marktkirche in Hannover. © HkD


 

 

 

Die Bilder der Vergangenheit prägen die Bilder der Zukunft:

 

 

 

 

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Damit setzte er einen der wichtigsten Impulse für die Reformation, deren Folgen wir bis heute spüren.

Mit ihrem anstehenden Jubiläum rückt die Reformation als gesellschaftliches Anliegen in den Fokus. 1517 wie 2017 leistet sie einen alternativlosen Beitrag zum kulturellen Verständnis und ist damit für Theologie und Gestaltung gleichermaßen von Interesse.

In der EKD-weiten Lutherdekade wird seit 2008 bis zum Jubiläum 2017 das Themenspektrum der Reformation in zehn Themenjahren aufgegriffen und entfaltet.

Das Jahr 2015 wird unter dem Motto „Reformation und Bild“ stehen, zu dem in der Landeskirche Hannovers dieses außergewöhnliche Projekt mit Master-Studierendenden der Fakultät Gestaltung/HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst den Auftakt gibt.

Ein Projekt mit Studierenden der Fakultät für Gestaltung:

Studienansätze an der Fakultät Gestaltung/Hildesheim. © HkD

Die Konkretionen von Lebens-
gestaltung als Antwort und Reaktion auf Reformation sind Aufhänger für dieses Projekt mit Studierenden der Hildesheimer Fakultät für Gestaltung.

Gemeinsam mit ihnen wollen wir thematische Spannungsfelder der Reformation im sakralen und profanen Kontext reinszenieren und aktualisieren.

Wir schauen zurück nach vorn, um aus den Erfahrungen der Reformation zu lernen, ihre Bedeutung zu kommunizieren, bewusst zu machen und dafür neue Formen zu finden.

Das Video zum Projekt der Masterstudierenden:

Regie und Schnitt: Tom Stöckl/Schmuckdesign et.al.

ReFORMation heute:

Wie können wir auf das Jubiläum der Reformation blicken und dabei
die heutige Relevanz beleuchten? Wie können wir aus der Vergangenheit lernen? Wie können wir eine Zukunft gestalten? Wie können wir aufmerksam machen?

Das Reformationsjubiläum verweist auf Morgen, indem es die Frage stellt, was von "der" Reformation würdig, fähig und geeignet ist, nicht nur die Gegenwart zu deuten, sondern Zukunft zu erschließen und zu eröffnen.

Design heute:

Das Design bildet, ähnlich wie die Baukultur und Stadtentwicklung, gesellschaftliche Dynamiken ab und formt sie zugleich. Daher stehen wir ständig in einem Prozess der Reformation, der sich aus Verhältnissen der Vergangenheit, Entwicklungen der Gegenwart und Ideen der Zukunft speist.

Aus gestalterischer Sicht ist Reformation die Neudeutung, Umgestaltung und Erneuerung der Dinge. Und zwar nicht aus einem Selbstzweck heraus sondern um Produkte und Verhältnisse, in denen Menschen leben, zu verbessern und die Begeisterung für die veränderliche Zukunft zu erhalten.

Die Hildesheimer Presse sucht im Projektlabor nach Menschen, Themen, Skizzen und Objekten. © HkD/Juli 2014
 

ReFORMation. Termine. Orte.

AusstellungbesucherInnen der Vernissage in St. Andreas am 6. Juli 2014 vor dem Objekt "Gummitwist" von Marcel Kreipe. © HkD

Das Designprojekt wandert mit seinen Exponaten. Wohin, erfahren Sie hier:

Zum kommenden Ausstellungsort

ReFORMation - Ein Projekt im Themenjahr:

Logo des Themenjahres der Landeskirche

Kooperationspartner:

© HAWK-Hildesheim


Die Fakultät Gestaltung der HAWK bietet das Master- und
Bachelor Studium mit 9 Studien-schwerpunkten an.

Dies sind Advertising-Design, Corporate Design, Digitale Medien, Farbdesign, Grafik-Design, Produktdesign, Lighting Design, Metallgestaltung und Innenarchitektur.

An dem Projekt nehmen 12 Masterstudierende aus allen Kompetenzfeldern teil.

Zur Fakultät Gestaltung

Projektgruppe/Masterstudierende:

Objekte:
Tom Stöckl/Schmuckdesign; Hannah Ricarda Clauß/Metallgestaltung; Katharina Sobanski/Innenarchitektur; Carolin Weitkamp/Grafikdesign; Norman Steiner/Grafikdesign; Martin Grobecker/Grafikdesign; Lisa Böhme/Tischlerin & Metallgestaltung; Sina Faikosch/Gestaltung; Marcel Kreipe/Digitale Medien & Advertising Design; Mateusz Zawislak/Produktdesign; Chantal Diaz/Interior Design und Robert Pollner/Holzingenieurwesen

Katalog und Kommunikation:
Martin Grobecker und Marcel Kreipe
Fotos:
Kevin Momoh und Mark Gisler
Ausstellungsteam:
Katharina Sobanski, Carolin Weitkamp, Robert Pollner,Tom Stöckl

Projektbegleitung:

Prof. Barbara Kotte
Studiendekanin, Fakultät Gestaltung
Dr. Simone Liedtke
Theol. Mitarbeiterin
Diakon Hartmut Reimers
Projektberatung
Verw.-Prof. Timo Rieke
Fakultät Gestaltung