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© J. Schulze. Die Tanzkünstlerin Ursula Wagner/Hannover in ihrer Performance „Grundwege“ zum Aschermittwoch der Künste 2010/St. Martinskirche, Nienburg-Weser

18 Jahre Tradition und Zeitgenossenschaft

© J. Schulze. Musikunst zum Aschermittwoch 2012 im Münster St. Bonifatius/Hameln

Der Aschermittwoch der Künste erweist sich als landeskirchlicher Kunstempfang nun bereits im achtzehnten Jahr nach 1999, als ausgezeichnete Dialog- und Begegnungsmöglichkeit zwischen Interessierten und Engagierten im Bereich Kirche, Kunst und Kultur.

Das Konzept und die Realisation erfolgt durch das Haus kirchlicher Dienste mit seinem Arbeitsfeld Kunst und Kultur.

Einladende sind der Landesbischof der Landeskirche Hannovers, die Hanns-Lilje-Stiftung als evangelische Kulturstiftung der hannoverschen Landeskirche sowie das Arbeitsfeld Kunst und Kultur aus dem Haus kirchlicher Dienste.

Dieser landeskirchliche Empfang (Konzeptgebende Stichworte: Dank, Dialog, Perspektiven und Begegnung) für Kunst- und Kulturschaffende fand von 1998 - 2005 jeweils in Hannover statt.

Um auch in der Fläche der Landeskirche Hannovers präsent zu sein, ging es 2006 erstmals nach Osnabrück in die Marienkirche. Weitere Orte folgten ...

Der „Aschermittwoch der Künste“ in der evangelischen Tradition:

© J. Schulze. Zuhörende im Münster

Seit 1999 gibt es in der Landeskirche Hannovers den „Aschermittwoch der Künste“.

Die Bezeichnung will verdeutlichen, dass an die katholische Tradition des „Aschermittwochs der Künstler“ angeknüpft, jedoch zugleich Raum für die eigene protestantische Färbung gegeben wird.

In der Landeskirche Hannovers „Aschermittwoch der Künste“ genannt, wird dieser nicht mit einer festen liturgischen Form begangen. Im Mittelpunkt steht hier der Dialog von Kirche und Kunst.

Jeder „Aschermittwoch der Künste“ steht unter einem eigenen Thema, das durch Dialoge mit einem Künstler bzw. mit einer künstlerischen Sparte pointiert wird.

So wird ein „Raum der Begegnung“ geschaffen, in dem die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede von Kirche und Künsten in Bezug auf Deutung und Darstellung der Wirklichkeit sichtbar werden.

Der „Aschermittwoch der Künstler“ in der katholischen Tradition:

© J. Schulze. Neue Blickrichtungen

„Der Aschermittwoch der Künstler“ ist eine von dem Katholiken Paul Claudel nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris, begründete Veranstaltung der Begegnung von Kirche und Kunst, die jährlich am Aschermittwoch in über 100 Städten stattfindet.

Dem ersten Künstleraschermittwoch Claudels war zu diesem Termin schon früher ein Treffen französischer Künstler zu einer religiösen Besinnung vorangegangen, welches im Jahre 1914 von dem französischen Karikaturisten und Theatermaler Adolphe Willette, einem Freund von Henri de Toulouse-Lautrec, einberufen wurde.

Nach dem Tode Willettes 1926 wurde noch im gleichen Jahr in der Pariser Künstlerkirche Saint Germain l'Auyerrois eine Messe für alle verstorbenen Künstler gefeiert.

Kardinal Josef Frings griff die Idee 1950 in Köln wieder auf. Kurz danach wurde der Aschermittwoch erstmals in München gefeiert.

In einer zuweilen auch ökumenisch gefeierten Lithurgie beginnen die Künstler, mit ihren Bischöfen und Künstlerseelsorgern die 40-tägige Fastenzeit und lassen sich ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen.

Anschließend findet zumeist eine künstlerische Akademie statt. Mancherorts wird aus diesem Anlass auch für notleidende Künstler gesammelt“.

Quelle: Wikipedia.

Der Aschermittwoch in seiner urchristlichen Herkunft:

Der Aschermittwoch (lat.: Dies Cinerum) markiert im Christentum der Westkirche den Beginn des 40-tägigen Fastens und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbracht hat.

Die Fastenzeit umfasst 46 Kalendertage, und dauert bis Karsamstag, die sechs fastenfreien Sonntage (1. – 5. Sonntag der Passionszeit und Palmsonntag) sind abzuziehen.

Der Name Aschermittwoch kommt vom katholischen Brauch, die Asche von Palmzweigen des Palmsonntags des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen auf der Stirn mit einem Kreuz aus dieser Asche zu zeichnen. Am Aschermittwoch findet als Auftakt der Fastenzeit oft ein Fischessen statt.

Förderpartner des „Aschermittwoch der Künste“:

Logo-Stiftung

Sie fördert in evangelischer Verantwortung den Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik.

Mehr zur Hanns-Lilje-Stiftung

 

Zum Aschermittwoch sprechen Sie mich gerne an:

Diakon Hartmut Reimers

Tel.: 0511 1241-676
Mobil: 0170 2252231

Landesbischof Ralf Meister zum Aschermittwoch der Künste:

Impressionen vom Aschermittwoch:

© HkD. Aschermittwoch 2007

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© HkD. Aschermittwoch 2008

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© HkD. Aschermittwoch 2009

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© HkD. Aschermittwoch 2011

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