Verfassung

© M Eberstein. Podiumsgäste und Gespräche zwischen Theologie, Bildender und Darstellender Kunst sowie Kulturvermittlung in St. Marien/Osnabrück

Dies war der 8. Aschermittwoch der Künste:

© S. Schmidt, Grafikdesign

 

In der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gibt es seit 1998 den „Aschermittwoch der Künste“. Im Mittelpunkt steht der Dialog von Kirche und Kunst.

 

Einladende sind das Landeskirchenamt der Landeskirche, die Hanns-Lilje-Stiftung, sowie die Beauftragte für Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste (zugleich auch verantwortlich für Konzept und Realisation).

Der „Aschermittwoch der Künste“ ist ausgeflogen:

© M. Eberstein. Die Suche des Doktor Faust

 

Nach sieben Jahren in Hannover fand das jährliche Treffen der Kunstinteressierten aus der Landeskirche in diesem Jahr seinen Ort in der Mariengemeinde Osnabrück.

Unter der Überschrift „Fluchen und Segnen“ bot das Arbeitsfeld Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste in Hannover, gemeinsam mit der Hanns-Lilje-Stiftung und kirchlichen wie künstlerischen Kooperationspartnern vor Ort, dem Publikum ein reichhaltiges Programm.

 


Faust schleudert im Bild seine Worte zwischen Lesepult, Abendmahlstisch und hoch aufragender Kanzel. Fragend schweifen seine Blicke umher. Er reckt seine Arme in das triumphale Kreuzgewölbe. Seine Worte bedrängen die starren Figuren am Altar, durchbrechen ihre ewige Bildfolge. Faust, fremd, fragend, wühlend: „...dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält!“

Herzstück war die Aufführung ausgewählter Sequenzen:

© M. Eberstein. Nabucco in der Kirche


 ... aus dem aktuellen Spielplan der städtischen Bühnen Osnabrück.

Rund 150 Besucher verfolgten Interpretationen aus „Faust I“, „Mutter Courage“ und „Nabucco“ im Altarraum der imposanten gotischen Marienkirche.


Gerahmt von biblischen Fluch- und Segenstexten ergaben die Theatersequenzen eine spannungsvolle Collage.

 

Das Podium erörtert: „Fluchen und Segnen“ - Spuren in Kunst und Kirche:

© M. Eberstein. Dialoge

Moderiert von einer, die als Expertin zuhören als auch fragen kann, der früheren ARTE-Redakteurin und Leiterin des NDR-Studios Osnabrück, Waltraud LuschnyHolger Schultze, sitzen am Podium:

Der Intendant des Theaters Osnabrück, André Lindhorst, als Direktor der Kunsthalle Dominikanerkirche, Dr. Jürgen Fitschen, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses in Bremen sowie Dr. Julia Helmke, als Kulturbeauftragte aus dem Haus kirchlicher Dienste in Hannover.

Wir danken für die freundliche Gastfreundschaft und Kooperation:

St. Marien Osnabrück

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