Kino in der Kirche. ©:IPS/Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
 
 


 
 

 
 
 


 
 
 
Im Jahr 2000 hat sich ein offener „Arbeitskreis Kirche und Film“ gegründet, um miteinander ins Gespräch zu kommen, um sich auszutauschen und um die eigene Seh-Wahrnehmung zu schärfen und zu vertiefen.
Jährlich gibt es, organisiert vom Haus kirchlicher Dienste/Kunst und Kultur, (Halb-) Tagesveranstaltungen dazu. Ein regelmäßiger Rundbrief informiert; in der Kunst- und Kulturplattform im Internet www.kunstinfo.net findet sich unter „Rund um den Film“ eine weite Palette von Informationen und Angeboten.
Die Teilnehmenden sind interessiert am Film, für sich selbst oder auch im Engagement in Gemeinden oder weiteren Zusammenhängen (u.a. Schule).


  • Informationen zur laufenden Arbeit:

FILMSEMINAR: DAS WUNDER FÜR MÖGLICH HALTEN
Hannover, Fr, 11.03.2011, 10:30 – 16:30 / 17:30 Uhr 

In einer von Wissenschaften durchforschten und von technologischen Erfolgen bestimmten Moderne haben es Wunder schwer. Zugleich ist der Trend einer Wiederverzauberung der Welt in Literatur und Film kaum zu übersehen. Gerade in der breiten Rezeption von Filmen über wundersame Begebenheiten spiegelt sich auch die Sehnsucht wieder, dass es doch „mehr als alles geben muss“ (Dorothee Sölle).
Wir werden an diesem Tag u. a. der Frage nachgehen, inwieweit filmisch erzählte Ereignisse, die in ihrer Durchbrechung der Gewohnheitswirklichkeit als „Wunder“ gedeutet werden können, auch den Ausdruck einer modernen Sehnsucht nach Sinn darstellen. Flyer
zur Anmeldung

  • Kino und Kirche, Film und Theologie haben sich vieles zu sagen:
In Kino wie in Kirche gibt es viel zu entdecken und sinnlich wahrzunehmen, was die Menschen gegenwärtig und drängend umtreibt: ihre Fragen, ihre Sehnsüchte, der Versuch, Antworten zu finden und Gewissheiten - und sei es nur für die Länge eines Kinofilmes oder Gottesdienstbesuches.

  •  Kino ist ein Seismograph gesellschaftlicher, kultureller und auch religiöser Befindlichkeiten:
Kino wie Kirche erzählen Geschichten, vom Menschen, vom Leben und was über das Leben hinausgeht. Die Theologie kann, gerade in ihrem Bezug auf das biblische Zeugnis von Gott und seiner Geschichte für und mit den Menschen und vor allem in den Gleichnissen Jesu, Deute-Horizonte bereitstellen für Filme. Dies bereichert, regt an und fordert heraus.

  •  Der offene Arbeitskreis ist in dieser Form einzigartig in Deutschland:
Neben einem Schwerpunkt in Frankfurt (Filmkulturelles Zentrum der EKD im Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik und Filmseminare der Evangelischen Akademie Arnoldshain) ist in der hannoverschen Landeskirche das Interesse an Kirche und Film erstaunlich und erfreulich groß.
Der Arbeitskreis, der eng verbunden ist mit INTERFILM, dem internationalen protestantischen Netzwerk (das z.B. die ökumenischen Jurys auf Filmfestivals wie Berlin oder Cannes bestückt), setzt sich ein für ein besseres Verständnis des zeitgenössischen Films und der durch ihn vermittelten Fragen, Werte und Visionen. Damit schärft er die Frage nach dem Ort der Kirche in einer säkularisierten Gesellschaft und nimmt Anteil am Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft, Theologie und Kultur.

  • Wir laden Sie ein zur Mitarbeit..... Kontakt

Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers - Archivstr. 3 - 30169 Hannover