Dezember 2010

"Von Menschen und Göttern"  -
ein unbedingt sehenswerter Filmtipp - von der ökumenischen und der Großen Jury in Cannes prämiert. Mehr

 

ÄLTERE FILMBESPRECHUNGEN

Lars von Triers "Antichrist":
Filmbesprechung des umstrittenen Films von Dr. Julia Helmke


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Krabat:
KRABAT basiert auf dem 1971 erschienenen und vielfach ausgezeichneten Jugendbuch gleichen Namens von Otfried Preußler, das mit mehr als 1,8 Millionen weltweit verkauften Exemplaren bis heute nichts von seiner Magie verloren hat und bereits in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurde. Jetzt erscheint er auf DvD.
Zum Film Dr. Julia Helmke im Interview am 5. April 2009 auf Radio 21 und am 11. April 2009 auf Radio FFN. Mehr.

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„Memory Books – damit du mich nie vergisst“:
Diese Erinnerungsbücher sind kleine, bunt und ganz individuell gestaltete Hefte, in denen Mütter, die HIV-positiv sind, Ihre Erinnerungen an die eigene Kindheit, an Eltern und Großeltern und eben auch Wünsche für ihre Kinder aufschreiben – für die Zeit bestimmt, in der sie ohne Mütter werden aufwachsen müssen.
Die engagierte Filmemacherin und Autorin Christa Graf hat Uganda monatelang bereist. Sie besuchte Kranke, Ärztinnen und Entwicklungshelfer, vor allem aber hat sie mit vielen Frauen über ihr ganz persönliches Memory Book gesprochen bzw. deren Gespräche mit Kindern und anderen Frauen dokumentiert.
Ihr Film lief seit dem 1. Mai 2008 in den Kinos mehrerer deutscher Großstädte und wurde am gleichen Tag beim Dokumentarfilmfestival in München präsentiert.
Infos und der Filmtrailer auch: Hier
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"Harry Potter und der Orden des Phönix"

"Harry Potter und der Orden des Phönix"
Zwischen Großinquisitorin und Patenonkel oder von der Angst, sich zu verlieren
und der Kraft der Gemeinschaft von Dr. Julia Helmke.
Radiointerview mit Dr. Julia Helmke zum Film (Sonntag, 15.07.07 im Kirchenmagazin bei ffn).

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Umstrittener Sakraltthriller: "The Da Vinci Code"

Millionenfach ist der Thriller "Sakrileg" verkauft worden, kurz vor dem Start des Films zu diesem Buch, "The Da Vinci Code", scheint der Hype um dessen vermeintlich brisanten Inhalt seinen Höhepunkt zu erleben.

Das Christentum – alles Lüge und Täuschungen; Maria Magdalena – heiliger Gral und Mutter von Jesus Kindern, deren Nachkommen bis heute unter uns leben, die geheimen und unsere gesamte Existenz neu bestimmenden religiösen Botschaften in den Kunstwerken Leonardo da Vincis. Das sind einige der Hauptthesen, die Dan Brown in seiner geschmeidigen Schreibe von Fiktion und Fakten zu einem Mythos kreiert, verkaufsträchtig als (endlich richtige!) Wahrheit etikettiert.

Manche Christinnen und Christen sind gelassen und hoffen, dass diese temporäre Aufmerksamkeit sich bald wieder anderem niveauvolleren zuwendet in der Auseinandersetzung von Kunst und Religion, andere fühlen sich angegriffen und herausgefordert .

Für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen (oder sollen), in Predigt oder einem Gemeindeabend, im Konfirmandenunterricht oder in Seelsorgegesprächen hier zwei hilfreiche Literaturhinweise aus dem Internet:

http://www.epd-film.de/themen_42281.php
Hier untersucht der Filmkritiker Georg Seeßlen, einer der bedeutendsten in Deutschland, im aktuellen epd Film-Heft in seinem Artikel "Im Auftrag des Teufels. Verschwörungsfantasien und Okkultismus im populären Kino" das Phänomen vor allem aus religionssoziologischer und filmwissenschaftlicher Sicht. Wie immer brillant und gut lesbar geschrieben geht er vom Filmschaffen der letzten zwanzig Jahre aus, um den "Da Vinci Code" einordnen und auch an seinen Platz verweisen zu können.

http://www.theology.de/themen/sakrilegeinwirklichessakrileg.php
Stärker explizit theologisch (und exakt auf die einzelnen Behauptungen des Buches eingehend, dazu noch mit weiteren Internetlinks und Hörbeispielen aus Interviews) argumentiert Otto W. Ziegelmeier in seinem Artikel: Dan Brown, Sakrileg. The Da Vinci Code. Fakten und Fiktionen eines Thrillers" in Kirche und Theologie im Web. Dies ist so umfassend, dass es als Grundlage für ein Filmnachgespräch oder auch ein Impulsreferat dienen kann.

Ihre Meinung zu dem Film interessiert uns – schreiben Sie uns, wenn Sie mögen und Fragen/Bemerkungen haben.

Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers - Archivstr. 3 - 30169 Hannover