© D. Hilbig. Skupturen- und Musikkunst auf dem 15. Aschermittwoch der Künste. Markuskirche, Hannover 2013

Dies war der 15. Aschermittwoch der Künste:

"Verspottung": Eine Skulptureninstallation von Klaus Effern

Der 15. Aschermittwoch der Künste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers fand am 13. Februar 2013 in der Markuskirche Hannover statt.

Dr. Julia Helmke eröffnete als Beauftragte für Kunst und Kultur den 15. Jubliäums-Aschermittwoch.

Landesbischof  Ralf Meister führte mit dem Gastkünstler Klaus Effern einen Dialog über "Kunst, Wort und Tat - Verspottung ist systemstörend".

Der Schriftsteller Georg Klein, Träger des niedersächsischen Staatspreises 2012, hielt eine Aschermittwochsrede: "Spott reimt sich auf Gott". Diese Rede ist auf Anfrage bei uns erhältlich.

Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Sekretär der Hanns-Lilje-Stiftung, hielt eine Rede anläßlich dieses Aschermittwochjubliläums:
„15. Aschermittwoch-Ein Rückblick...“

Musikalisch wurde dieses Jubiläum von einem Tuba-Quartett. Alle Musiker waren Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Landesbischof Ralf Meister: „Künstler bewegen mich ... “

Der NDR-Videoblock „Ansichtssache“: Landesbischof in der Ausstellung "Verspottung"

Musikkunst in der Skulpturenkunst

Vier Studenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover beginnen, die Szenerie mit Tuben zu untermalen.

Vibrierende Töne durchdringen die Kirche, Pfeifen und Dissonanzen. Motiv- und melodielos, ist die von John Cage und Vaclav Nelhybel komponierte Musik, doch eindringlich und betäubend.

Intensive, an- und abschwellende Töne, dazwischen immer wieder ein durchdringender Signalton, umhüllen Skulpturen und Beobachter.

Gastkünstler: K. Effern

Der Bremer Künstler Klaus Effern montiert seine figürlichen Holzskulpturen aus verschiedenen einzelnen rohen Blöcken, geschliffenen Ästen und von ihm geschnitzten Holzteilen. Erst durch die abschließende monochrome Fassung wird das prozesshafte Arbeiten abgeschlossen.

Aus der unterschiedlichen inneren Struktur der Einzelelemente ergibt sich eine visuelle Unruhe. Die zusammengesetzten Teile fügen sich zu einem ganzen Bild eines individuellen Menschen. Das Spannende ist das Wechselspiel zwischen entrückter Skulptur und menschlicher Bewegung.

Der 1967 in Siegsdorf geborene Klaus Effern studierte seit 1993, nach seiner Ausbildung zum Holzbildhauer an der Schnitzschule Berchtesgaden, Bildhauerei an der Hochschule für Künste in Bremen und wurde Meisterschüler von Prof. Bernd Altenstein.

Klaus Effern: Vita und Werk

Dank für die Kooperation