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Arbeitskreis Kirche und Film

Apollo Kino/Hannover-Linden

„Ich kenne das Leben, bin im Kino gewesen ...“

Im Jahr 2000 hat sich in unserer Landeskirche der „Arbeitskreis Kirche und Film“ gegründet. Was erleben wir vor und auf der Leinwand? Wo empfinden wir Brücken zwischen Filmkunst und Theologie? Spiegeln die bewegten Bilder unser Leben? Interpretieren diese bewegenden Film-Geschichten unsere Zeit? Diese u.a. Fragen bringen uns ins Gespräch, schärfen und vertiefen die eigenen Seh-Gewohnheiten. Neben dem Austausch verbindet uns das Engagement in Gemeinden oder in der Bildungsarbeit.

Kino und Kirche, Film und Theologie haben sich vieles zu sagen

In Kino wie in Kirche gibt es viel zu entdecken und sinnlich wahrzunehmen, was die Menschen gegenwärtig und drängend umtreibt: ihre Fragen, ihre Sehnsüchte, der Versuch, Antworten zu finden und Gewissheiten - und sei es nur für die Länge eines Kinofilmes oder Gottesdienstbesuches.

Kino ist ein Seismograph religiöser Befindlichkeiten

Kino wie Kirche erzählen Geschichten, vom Menschen, vom Leben und was über das Leben hinausgeht.
Die Theologie kann für Filme Deute-Horizonte bereitstellen. Dies bereichert, regt an und fordert heraus.

Der Arbeitskreis ist in dieser Form einzigartig

Neben einem Schwerpunkt in Frankfurt (Filmkulturelles Zentrum der EKD im Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik und Filmseminare der Evangelischen Akademie Arnoldshain) ist in der hannoverschen Landeskirche das Interesse an Kirche und Film erstaunlich und erfreulich groß.

Der Arbeitskreis, der eng verbunden ist mit INTERFILM, dem internationalen protestantischen Netzwerk (das z.B. die ökumenischen Jurys auf Filmfestivals wie Berlin oder Cannes bestückt), setzt sich ein für ein besseres Verständnis des zeitgenössischen Films und der durch ihn vermittelten Fragen, Werte und Visionen.
Damit schärft er die Frage nach dem Ort der Kirche in einer säkularisierten Gesellschaft und nimmt Anteil am Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft, Theologie und Kultur.

MYTHISCH, WUNDERSCHÖN UND BEDROHT: WALD IM FILM

Dreiteilige Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises Kirche und Film
Der Wald ist mehr als nur schöne Kulisse im Film. Hier wird verhandelt, was uns Menschen unbedingt angeht: Er ist Ort des Geheimen, des Widerstreits zwischen Mensch und Natur aber auch ein Ort der Sehnsucht. Filme erzählen, wie unter einem Brennglas, von diesen Spannungen und lassen uns eintauchen in die gleichsam traum- wie albtraumhafte Welt des Waldes.

Veranstaltungstermine
Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden.

21. März 2022
"Der Wald als mythischer Raum im Genrekino" - Seminartag mit Prof. Dr. Marcus Stiglegger ursprünglich im Kommunalen Kino im Künstlerhaus Hannover - jetzt im ONLINE-FORMAT

18. Mai 2022
"Die verletzte Schönheit. Mensch und Natur im Konflikt" - Walderkundung mit Förster Immo Ortlepp, anschließend Kurzfilme im Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Michaelis in Bissendorf/Wedemark

9. Juli 2022
"Wald im Film. Praktische Impulse für Unterricht Gemeinde" mit Medienbörse und Workshops in Kooperation mit dem RPI Loccum

Infos & Anmeldung

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen zum Arbeitskreis Kirche und Film haben oder auch zu Filmfestivals und aktuellen Neuerscheinungen, wenden Sie sich gerne an den Filmexperten und Jury Coordinator INTERFILM:

Passbild Dietmar Adler
Pastor Dietmar Adler
Tel.: 05042 3627

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Dennis Improda

Der Sprecherkreis Kirche und Film

Dietmar Adler, Annette Behnken, Gundi Doppelhammer, Anja Klinkott, Michael Kranzusch, Dr. Simone Liedtke, Henrike Müller, Steffen Marklein und Nicole Schwarzer